29. Juni 2022 / Allgemeines

1.200 Geflüchtete aus der Ukraine werden im Kreis Kleve registriert

Mobile Erfassung der relevanten Personendaten von 1.200 Menschen hat begonnen

Kreis Kleve – Der Kreis Kleve hat mit der mobilen Registrierung der Geflüchteten aus der Ukraine begonnen – unterstützt durch das Land Nordrhein-Westfalen. Dazu stehen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Ausländerbehörde Kreis Kleve fünf so genannte „PIK“-Stationen sowie eine Mitarbeiterin des Landes NRW zur Verfügung. Das Team ist nacheinander in Kleve und Geldern vor Ort. Die PIK dienen insbesondere dazu, den zuständigen Stellen von Bund, Ländern und Kommunen eine einheitliche Erfassung der personenbezogenen Daten zu ermöglichen. Insgesamt werden so 1.200 Geflüchtete aus allen 16 kreisangehörigen Städten und Gemeinden registriert. Die ersten 150 Personen wurden am Donnerstag, 23. Juni 2022, in Kleve erfasst.

Ursprünglich sollten bereits seit Wochenbeginn 530 Menschen aus der Ukraine in Geldern bedient werden. Allerdings gab es landesweit bei den eingesetzten PIK-Stationen technische Probleme, auf die der Kreis Kleve und das Land NRW keinen Einfluss hatten. Die Personen mussten daraufhin wieder unverrichteter Dinge die PIK-Stationen verlassen. Sie werden nun erneut angeschrieben und erhalten einen neuen Termin. Ihre Registrierung werde zeitnah nachgeholt, betont Landrätin Silke Gorißen: „Bei den Menschen, die vergeblich nach Geldern gereist sind, möchte ich mich für die Unannehmlichkeiten entschuldigen. Auch für die Beschäftigten des Kreises Kleve ist es mehr als ärgerlich, dass das akribisch geplante Projekt sich aufgrund von Widrigkeiten verzögert, auf die wir keinen Einfluss haben. Wir stehen im engen Austausch mit dem Land NRW und sind optimistisch, dass die Registrierung nun wie geplant beendet werden kann.“

Dazu sind die mobilen Teams noch bis einschließlich Dienstag, 28. Juni 2022, in Kleve vor Ort. Anschließend werden von Mittwoch bis Freitag, 29. Juni bis 1. Juli, die Registrierungen in Geldern nachgeholt.

Hintergrund:

Die Registrierung an den PIK-Stationen ist vergleichsweise aufwändig. Für eine Person benötigt der Sachbearbeiter rund 20 Minuten. Dem Kreis Kleve steht dazu eine eigene PIK-Station zur Verfügung. Um dieses Verfahren zu beschleunigen, hat das Land NRW daher landesweit die mobilen Teams installiert.

Landrätin Silke Gorißen, Thomas Reintjes, Leiter der Abteilung Ordnungsaufgaben beim Kreis Kleve sowie Lars Groesdonk (v.l.), Leiter des Sachgebiets Ausländerangelegenheiten, begleiten einen Geflüchteten aus der Ukraine bei der Registrierung an einer PIK-Station des Landes NRW. 

Foto: © Klaus-Dieter Stade / Kreis Kleve

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