24. Dezember 2025 / Allgemeines

Dank an Rettungskräfte für Hilfe auch an den Feiertagen

KLE APP NEWS

Veröffentlicht am 24. Dezember 2025 um 10:25 Uhr

Landrat Christoph Gerwers und Fachbereichsleiter Jürgen Baetzen besuchen an Heiligabend den Rettungsdienst

Kreis Kleve – Notfälle machen an den Weihnachtsfeiertagen keine Pause. Auch in der „Stillen Nacht“ wählen viele Kreis Klever die Notrufnummer 112. Hilfe ist dann schnell vor Ort: Denn damit viele Menschen die Feiertage unbeschwert im Kreise ihrer Lieben verbringen können, sind zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreises Kleve an Weihnachten Tag und Nacht im Einsatz. In der Kreisleitstelle sowie an den zehn Rettungswachen sorgen sie dafür, dass Menschen in Not schnell Hilfe erhalten.

Stellvertretend für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rettungsdienst besuchten Landrat Christoph Gerwers und der zuständige Fachbereichsleiter Jürgen Baetzen an Heiligabend gemeinsam die Einsatzkräfte der Rettungswache Kleve. „Insbesondere in dieser hektischen Zeit sehnen wir uns alle nach ein paar ruhigen und besinnlichen Tagen im Kreis der Familie. Vielen Dank, dass Sie Ihre privaten Interessen zurückstellen, um für Ihre Mitmenschen im Notfall da zu sein“, sagte Landrat Gerwers. „Dass wir alle die Feiertage unbeschwert genießen können, liegt auch daran, dass wir wissen: In dringenden Notfällen ist der Rettungsdienst schnell zur Stelle. Ich wünsche Ihnen hoffentlich ruhige Dienste und frohe Festtage.“

Die Einsatzkräfte blicken auf ein herausforderndes Jahr 2025 zurück. „Die durchgängig hohen Einsatzzahlen, der Fachkräftemangel, die Inbetriebnahme der neuen Rettungswachen in Straelen, Kleve-Donsbrüggen und Kerken und viele anspruchsvolle Aufgaben sorgten auch in diesem Jahr für eine hohe Belastung der Rettungskräfte. Die Kolleginnen und Kollegen gingen an die Grenze des Leistbaren – und manchmal auch darüber hinaus“, sagt Jürgen Baetzen, der die Weihnachtsgrüße des Landrates an diesem Tag wie immer persönlich auch in die übrigen Rettungswachen und die Kreisleitstelle übermittelte.

Derzeit sind 223 Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter, Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten sowie Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter in den Rettungswachen im Kreisgebiet tätig. Zusätzlich gibt es 44 Auszubildende in der Notfallsanitäter-Ausbildung sowie 35 Kollegen und Kolleginnen in der Kreisleitstelle. Bis zum Jahresende 2025 werden voraussichtlich rund 49.000 Einsätze durchgeführt worden sein, davon etwa 35.000 Einsätze in der Notfallrettung und rund 14.000 Krankentransporte.