Die Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist der Stadt Kalkar sehr wichtig. Nein, das ist keine leere Worthülse, sondern Realität. Bürgermeisterin Dr. Britta Schulz gratulierte nun gemeinsam mit dem Personalleiter der Stadt, Martin Lindau, den diesjährigen Absolventen zum erfolgreichen Abschluss ihrer Aus- und Weiterbildungen.
Von den insgesamt 7 Auszubildenden hat in diesem Jahr eine Kollegin erfolgreich ihre Ausbildung bzw. ihr duales Studium beendet: Finja Heißing (nicht im Bild) hat den Bachlor of Laws (Kommunaler Verwaltungsdienst - Allgemeine Verwaltung) erworben und hat im Anschluss eine eigene Aufgabe bei der Stadt Kalkar übernommen.
Intern weitergebildet haben sich ebenfalls etliche Kolleginnen und Kollegen. Daniel Janßen hat bereits im vergangenen Jahr als Quereinsteiger den Basislehrgang erfolgreich abgeschlossen; nun hat er mit dem Aufbaulehrgang berufsbegleitend den Verwaltungslehrgang I komplett gemacht. Der Verwaltungslehrgang I ist für Verwaltungsaufgaben des mittleren Dienstes erforderlich und setzt sich aus Basislehrgang und Aufbaulehrgang zusammen. Und Daniel Janßen wird weiter zur "Schule" gehen: im Rahmen einer Personalentwicklungsmaßnahme wird er zukünftig den Verwaltungslehrgang II am Studieninstitut Niederrhein absolvieren.
Den berufsbegleitenden Verwaltungslehrgang II hat Susanne Biesemann mit Erfolg abgelegt und sich so für Aufgaben des gehobenen Verwaltungsdienstes qualifiziert. Auch sie hat vorher den Verwaltungslehrgang I erfolgreich absolviert; dieser war aufgrund von Aufgabenänderungen erforderlich geworden.
Als Quereinsteigerin hat sich Femke van Schöll mit Unterschrift unter den Arbeitsvertrag verpflichtet, den - ebenfalls berufsbegleitenden - Basislehrgang am Studieninstitut Niederrhein zu absolvieren. Da sie dies mit Erfolg tat, besucht sie nun den Aufbaulehrgang, um ebenfalls den Verwaltungslehrgang I komplett zu machen.
Das ganze Thema "Aus-, Fort- und Weiterbildung" kostet die Stadt Kalkar 65.000 € jährlich. Ein hoher Betrag, doch dieser Betrag ist gut investiert. Aber auch die Kolleginnen und Kollegen, die die Schulbank drücken, investieren einiges: zwar gab es einige Stundengutschriften, doch die überwiegende Zeit für Unterricht und Lernen findet in der Freizeit - nach Feierabend und am Wochenende - statt. Vor allem die 8 Stunden Schulunterricht in rechtlichen geprägten Fachgebieten am Freitagnachmittag und die Vorbereitung auf die Prüfungen, die in den Ferien stattfinden, sind hart. Kolleginnen und Kollegen, die bereits länger aus der schulpflichtigem Alter raus sind, müssen sich auch erstmal wieder die Schule gewöhnen und das Lernen lernen. Und das ganze Lernen immer mit der Familie und dem Job unter einen Hut zu bekommen, kann manchmal auch sehr herausfordernd sein. Aber auch für sie lohnt sich diese Investition, denn sie haben ihre beruflichen Möglichkeiten vergrößert und sich für höherwertige Tätigkeiten qualifiziert. Bürgermeisterin und Personalleiter gehen natürlich davon aus, dass es bei sich dieser win-win-Situation um eine gute Investition in eine lange Zukunft bei der Stadt Kalkar handelt.

