Die regionalen Untersuchungen dienen einer allgemeinen Bestandsaufnahme des Bodens. Die Ergebnisse werden in amtlichen Karten veröffentlicht.
Kreis Kleve – Mitarbeitende des Geologischen Dienstes Nordrhein-Westfalen (GD NRW) sind ab März bis Jahresende im Kreis Kleve im Einsatz. Auf Flächen der Kommunen Rees sowie Geldern und Wallfahrtsstadt Kevelaer finden Untersuchungen des Bodens statt. Die regionalen Untersuchungen dienen einer allgemeinen Bestandsaufnahme des Bodens und des Untergrundes. Die Ergebnisse werden in amtlichen Karten veröffentlicht. Sie sind wichtige Unterlagen für viele Aufgaben, etwa in der Land- und Forstwirtschaft (Bodennutzung, Bodenverbesserung, Erosionsschutz, Holzartenwahl), im Bauwesen, bei der Planung und Landespflege (Landesplanung, Bauleitplanung, Naturschutz), im Landeskulturbau und in der Wasserwirtschaft (ent- und bewässerungsbedürftige Flächen) sowie für die wissenschaftliche Forschung und den naturkundlichen Unterricht.
Wie der GD NRW mitteilt, sind im Rahmen der Kartierungen kleine Handbohrungen notwendig, stellenweise auch Aufgrabungen zur Entnahme von Bodenproben. Die Beauftragten des GD NRW werden auf die landwirtschaftlichen Belange und die derzeitige Nutzung der Grundstücke weitgehend Rücksicht nehmen.
Der GD NRW bittet darum, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort bei ihren Aufgaben zu unterstützen.

