28. Dezember 2020 / Allgemeines

Inhalt Älter, bunter, mehr

Demografiebericht vorgestellt

Vera Artz, die städtische Integrations- und Demografiebeauftragte, hat jetzt ihren neuen Demografiebericht für Emmerich am Rhein vorgelegt. Auf Grundlage der Einwohnermeldedaten der letzten Jahre werden Prognosen für die demografische Entwicklung der Stadt und der Ortsteile für die kommenden zehn Jahre getroffen. So erwartet Vera Artz, dass bei gleichbleibender wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklung bis 2030 rund 800 Menschen mehr in Emmerich leben, als heute.

Bevölkerungswachstum der Zuzug aus Osteuropa
„Die demografischen Veränderungen der vergangenen Jahre, sowie die prognostizierten Veränderungen für die Folgejahre in Emmerich lassen sich weiterhin mit den Schlagworten ‚(etwas) mehr, bunter und älter‘ zusammenfassen“, so Artz in der Vorstellung ihres Berichtes vor den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses. Während in Bezug auf die Gesamtbevölkerungszahl nur ein leichtes Wachstum prognostiziert wird, steigt das Durchschnittsalter der Emmericherinnen und Emmericher im Prognosezeitraum von aktuell 43 auf dann 44 Jahre. „Auch, wenn dieser Trend für alle Ortsteile gleichermaßen gilt, schreitet er hier jeweils recht unterschiedlich schnell voran. Insgesamt zeigt sich der Alterungsprozess in Emmerich jedoch deutlich weniger rasant als in umliegenden Kommunen, was nicht zuletzt auf internationale Wanderungsbewegungen zurückzuführen ist“, so Artz. So lag das Durchschnittsalter der in den letzten Jahren am deutlichsten wachsenden Zuwanderergruppen der Rumänen und Polen zum 01. Januar 2020 bei 32 beziehungsweise bei 39 Jahren.

Der insgesamt siebte Demografiebericht 2019/2020 kann hier heruntergeladen werden.

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