12. Juli 2026 / Allgemeines

Kreis Klever Schulen sparen Ressourcen und Energie

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Veröffentlicht am 12. Juli 2026 um 06:09 Uhr

Anhand eines „Zehn-Punkte-Plans“ erarbeiten Lehrkräfte, Mitarbeitende, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern mit externen Partnern Ideen, um Strom, Wärme, Wasser und Abfall einzusparen.

Kreis Kleve – Startschuss für das Projekt „Unsere Schule ‒ unser Klima. Energiesparmodelle im Kreis Kleve“. Dabei vernetzt die AG Klima des Kreises Kleve unterschiedliche Akteure, um bei den kreiseigenen Schulen Ressourcen einzusparen. Mit dabei sind die sechs Förderzentren sowie die beiden Berufskollegs in Trägerschaft des Kreises Kleve. Sie werden beraten und unterstützt durch die AG Klima, die Abteilungen „Zentrale Dienste“ und „Schule und Kultur, Schwerbehindertenausweise“ sowie die Kreis Kleve Bauverwaltungs-GmbH (KKB) und die Beratungsagentur „einsfünf“.

„Klimaschutz beginnt oft mit vielen kleinen Entscheidungen im Alltag. Bewusst mit Energie umgehen, Ressourcen schonen, Wasser sparen oder Wege klimafreundlicher zurücklegen. All das sind Maßnahmen, die jeder Einzelne von uns beeinflussen kann“, sagte Zandra Boxnick, Leiterin des Fachbereichs „Zentrale Verwaltung“ des Kreises Kleve. „Insbesondere Schulen sind ein idealer Ort, über Klimaschutz zu sprechen. Schulen sind nicht nur Lernorte, sondern auch Orte, an denen Werte vermittelt und Zukunft gestaltet wird. Kinder und Jugendliche erleben hier täglich, dass ihr eigenes Handeln einen Unterschied machen kann. Dieses Bewusstsein möchten wir mit dem heutigen Projekt weiter stärken.“

Gemeinsam erarbeiten die Teilnehmenden im Netzwerk Ideen, um den Verbrauch von Strom, Wärme, Wasser und Abfall an den Schulen zu reduzieren. „Auch im Bereich Mobilität lassen sich häufig Einsparpotenziale heben“, sagt Dirtje Derksen von der AG Klima. „Dabei sollen die Schulen vom Netzwerk profitieren, im Fokus stehen aber individuelle Lösungen für die jeweiligen Voraussetzungen vor Ort.“

Die Schulen bilden so genannte „Klimateams“, in denen sich das pädagogische und das technisch verantwortliche Personal, Hausmeister und weitere Mitarbeitende, Schülerinnen und Schüler und gegebenenfalls auch Eltern zusammenschließen und gemeinsam Ziele definieren und deren Umsetzung anstreben. Durch die Weiterbildung aller Akteure in den Schulen wird Fachwissen vermittelt. „Dadurch erhalten die Themen Ressourcenschutz und Energiesparen eine zentrale Bedeutung im Schulalltag“, sagt Soeren Roesges, Klimaschutzberater bei einsfünf.

Zum Projekt gehören auch jährliche Aktionstage zu verschiedenen Themen. Auf diesen präsentieren die Teams ihre Aktivitäten und zeigen den Stand der Realisierung. So werden die Klimaziele auch nach außen sichtbar. Alle Schulen mit ihren Klimateams werden jährlich zusammenkommen, um die individuellen Ergebnisse vorzustellen. Bei diesem Anlass werden zudem die Ergebnisse mit Prämienzahlungen belohnt.

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