Der sanierte Deich zwischen Emmerich und Dornick ist freigegeben. Der 2,5 km lange Abschnitt bietet nun verbesserten Hochwasserschutz und erstmals einen sicheren Deichkronenradweg – ein großer Gewinn für Mobilität und Radtourismus.
Bürgermeisterin Claudia Lindlahr und rechts neben ihr NRW-Minister Oliver Krischer und Deichgräf Harry Schulz eröffneten heute den sanierten Deichabschnitt zwischen Emmerich und Dornick. In ihrer Ansprache dankte Lindlahr vor allem dem Deichverband für dessen Arbeit.
Mit einer Feierstunde ist heute der umfassend sanierte Deichabschnitt zwischen Emmerich und Dornick offiziell freigegeben worden. Der Deichverband Bislich-Landesgrenze als verantwortlicher Hochwasserschutzträger hatte zur Eröffnung eingeladen. Gemeinsam mit NRW-Minister Oliver Krischer, Deichgräf Harry Schulz, Geschäftsführer Holger Friedrich sowie zahlreichen Gästen gab Bürgermeisterin Claudia Lindlahr den rund 2,5 Kilometer langen Abschnitt frei.
Der Deich wurde in den vergangenen 2,5 Jahren nicht nur vollständig erneuert, sondern um 70 Zentimeter erhöht und auf die doppelte Breite ausgebaut. Damit ist der Hochwasserschutz für das Emmericher Stadtgebiet deutlich gestärkt.
Neuer Deichkronenradweg: Mehr Sicherheit und Komfort
Mit der Sanierung wurde erstmals ein Radweg direkt auf der Deichkrone geschaffen. Die Stadt Emmerich am Rhein trägt 30 Prozent der Kosten für den Radweg – rund 800.000 Euro. 70 Prozent finanziert das Land NRW.
Vor der Sanierung nutzten Autos und Fahrräder denselben Verkehrsraum auf der Deichkrone; künftig fahren Radfahrerinnen und Radfahrer sicher getrennt oben auf dem Deich, während die Anlieger mit dem Auto ausschließlich den Deichverteidigungsweg am Fuß des Deiches nutzen. Diese neue Verkehrsführung erhöht die Sicherheit erheblich und verbessert zugleich die Attraktivität für den Radtourismus entlang des Rheins.
Bürgermeisterin Claudia Lindlahr:
„Nach dem Deich selbst dürfen wir uns heute auch über die Fertigstellung des neuen Radweges freuen. Er ist nicht nur eine funktionale Ergänzung, sondern ein echter Mehrwert für unsere Stadt. Er verbindet, schafft neue Freizeitmöglichkeiten und macht unseren Rhein erlebbarer – sicher, komfortabel und zukunftsorientiert.“
Würdigung der Projektpartner
Bürgermeisterin Lindlahr dankte dem Deichverband Bislich-Landesgrenze für die enge, engagierte und jahrelange Zusammenarbeit. Sie lobte insbesondere die Arbeit des kleinen, leistungsstarken Teams um Geschäftsführer Holger Friedrich und die fachkundige Umsetzung durch die Baufirma Martens en Van.
Minister Krischer betonte in seinem Grußwort die Bedeutung moderner und leistungsfähiger Deiche für die Sicherheit der Region und würdigte das Engagement aller Beteiligten. Gleichzeitig unterstrich er den Mehrwert, den die Kombination aus Hochwasserschutz, nachhaltiger Mobilität und touristischer Entwicklung für die Rheingemeinden bietet.
Zukunftssicheres Projekt mit Strahlkraft
Der sanierte Deichabschnitt gilt als wichtiger Baustein im Gesamtsystem des Hochwasserschutzes am Niederrhein. Zugleich verbessert der neue Radweg den Alltagsradverkehr und stärkt die Region als Ziel für Radtourismus.

