Neben den weiterhin notwenigen Spritz-Maßnahmen setzt die Stadt Kalkar auch auf andere Maßnamen, um die - so ist zu zu befürchten - ansteigende Zahl der Eichenprozessionsspinner zu bekämpfen und die Gefahren für Spaziergänger und Radfahrer, insbesondere für Kindergarten- und Schulkinder, einzudämmen. Über 40 EPS-Fallen (Auffangringe) wurden an einzelnen Bäumen installiert. Zusätzlich wird in diesem Jahr ein Verfahren getestet, dass in niederländischen Gemeinden mit z.T. sehr beachtlichem Erfolg angewendet wurde. In Kooperation mit dem Naturschutzzentrum Kreis Kleve und der Interessengemeinschaft naturnahes Kalkar wurden 50 Meisen-Nistkästen für Blau- oder Kohlmeisen aufgehängt. Diese Nistkästen werden in der Regel sehr gut von Brutpaaren angenommen. Für die Versorgung dienen den Meisen die EPS als wichtige Nahrungsgrundlage. So kann der Bestand an EPS deutlich reduziert werden. Nicht allein Meisen ernähren sich von den Raupen, auch andere Vögel, u.a. der Kuckuck fressen diese Insekten. Ein natürliches Umfeld für Vögel schützt den Eichenbestand und vor allem auch die Menschen, die sich in der Nähe der Bäume aufhalten.
15. Februar 2020 / Allgemeines
Neue Maßnahmen gegen Eichenprozessionsspinner in Kalkar
Kalkar NEWS
Veröffentlicht am 15. Februar 2020 um 01:00 Uhr
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